Häkeln ist leichter, als es aussieht. Mit etwas Garn, einer Häkelnadel und ein wenig Geduld hast du schon nach einem Nachmittag deine ersten Reihen fertig. Hier findest du alles, was du für den Start brauchst.
Das brauchst du
- Garn: Für den Anfang am besten glattes Garn in einer hellen Farbe, zum Beispiel Baumwolle oder Acryl. Dunkle und flauschige Garne sind schwerer zu erkennen.
- Häkelnadel: Die passende Nadelstärke steht auf der Banderole des Garns. Für Anfänger sind oft 3,5 bis 4 mm gut geeignet.
- Schere und eine Wollnadel zum Vernähen der Fäden
- Maschenmarkierer (optional, hilft später bei Runden)
Die ersten Maschen
- Anfangsschlinge: Lege eine Schlinge um die Nadel und ziehe sie leicht fest.
- Luftmasche (LM): Hole den Faden mit der Nadel und ziehe ihn durch die Schlinge. Wiederhole das für eine Anschlagkette in der gewünschten Länge.
- Feste Masche (fM): Steche in die zweite Luftmasche ab Nadel ein, hole den Faden und ziehe ihn durch. Hole den Faden noch einmal und ziehe ihn durch beide Schlingen auf der Nadel.
- Stäbchen (Stb): Mache einen Umschlag, steche ein, hole den Faden und ziehe ihn durch. Hole den Faden erneut und ziehe ihn durch zwei Schlingen, dann noch einmal durch die letzten zwei Schlingen.
Wendeluftmaschen: Am Ende einer Reihe machst du vor dem Wenden Luftmaschen als Höhenausgleich, bei festen Maschen eine, bei Stäbchen drei.
Die wichtigsten Abkürzungen
- LM = Luftmasche
- fM = feste Masche
- Km = Kettmasche
- hStb = halbes Stäbchen
- Stb = Stäbchen
- M = Masche
- Rd = Runde
- MR = Magic Ring (Fadenring)
Tipp: Mach eine Maschenprobe
Bei Kleidung und Mützen lohnt sich ein kleines Probestück. Häkle ein Quadrat von etwa 10 x 10 cm, zähle die Maschen und Reihen und vergleiche sie mit der Anleitung. So passt am Ende alles.
